Norwegen, Sehenswürdigkeiten
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So hausen Wikinger – Wikingermuseum in Borg

Mitten auf der Insel Vestvågøy auf den Lofoten steht ein altertümliches Wikingerhaus. Als Nachbau auf der Ausgrabungsstätte Borg bietet es einen tollen Einblick in die Zeit der Wikinger und das Gehöft der Fürsten. Bis ins 15. Jahrhundert standen hier vergleichbare Bauwerke. So oder so ähnlich hausten die wohlhabenden Fürsten der Wikinger. Hier fanden also die legendären, rauschenden Feste mit Honigwein, Bier und deftigem Essen statt. Es ist ein durchaus imposantes Gebäude, wie es da so harmonisch in der wunderschönen Landschaft steht. Das Haus ist beeindruckend groß, was würde wohl eine vergleichbare Wohnung in guter Lage heute in Norwegen kosten?

IMG_8892Außerdem gibt es auf dem Gelände noch ein Drachenboot und einige Hütten zu besichtigen. Das Boot darf wohl sogar gefahren werden, als wir Ende September dort ankamen war das aber nicht mehr möglich. Dennoch durfte man ohne jegliche Beschränkung auf das Boot klettern, sich an die Ruder setzen und sich fühlen wie ein Wikinger.

Die Norweger haben sich angenehmerweise gegen ein „Nicht-Anfassen!“ und für ein „Bitte-Mitmachen!“ entschieden. So hat man, in dem Langhaus, die Gelegenheit, in aller Ruhe an den Tischen Platz zu nehmen und die Atmosphäre einzusaugen. Wer will, kann sich dabei auch noch ein überraschend schweres Kettenhemd samt Helm anziehen oder Schwerter, Äxte und Schilde ausprobieren – nicht nur für Kinder toll. Das nachgebaute Langhaus ist auf jeden Fall ein Muss für alle Wikinger-Freunde, die sich in der Gegend herumtreiben. Nicht zuletzt waren kleine Schmankerl, wie die mit Wikingern verzierten Toiletten und Notausgangs-Zeichen, amüsant.

Der Preis ist mit knapp 19 Euro für Erwachsene in der Hauptsaison, bzw. 15 außerhalb allerdings heftig, deswegen ein kleiner Abstrich.

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    Sehr schön geschrieben und informativ! So lernt man immer wieder etwas dazu zum Thema Wikinger. Wo sonst hat man die möglichkeit ein Langhaus so zu erleben? Geniale Idee und Umsetzung!

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