Island, Touren
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Snæfellsness in drei Tagen – ein Roadtrip in Bildern

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Snæfellsness ist die Halbinsel nördlich von Reykjavik, bei gutem Wetter kann man sogar ihre Berge und Gletscher von der Hauptstadt aus sehen. Wir haben uns die Insel im Februar näher angesehen, die auch als „Klein-Island“ bezeichnet wird, weil hier verschiedene Landschaften zu finden sind, die sonst über das Land verteilt sind. Mit einem Chevrolet Captiva SUV und unserer Kamera ausgestattet ging es für drei Tage rund um das sagenumwobene Snæfellsness.

Snaefellsness-Tour

Karte: Google Maps: http://bit.ly/194HLC1

Tag 1

Unsere erste Station war genau genommen noch nicht auf der Insel, sondern ein Stück davor: Barnafoss, der „Kinderwasserfall“. So genannt, weil hier im Fluss einst zwei Kinder ertranken. Der Wasserfall ist wunderschön und die Winterlandschaft sorgte für einen starken Kontrast zwischen Wasser und Fels mit ungewöhnlich blauem Wasser.

Danach gings dann wirklich auf die Halbinsel durch die winterliche Landschaft bis nach Stykkishólmur, wo wir ein schönes kleines Hostel fanden.

Tag 2

Wir verließen unser kleines Hostel am Morgen in Richtung Grundafjörður, wo wir eine Whalewatching-Tour buchten. Dann hatten wir noch etwas Zeit und fuhren zum nahegelegenen Kirkjufell, einem 463 Meter hohen Berg mit sehr charakteristischem Aussehen. Davor lag ein kleiner zugefrorener Wasserfall.

Die Whalewatching-Tour war leider nicht erfolgreich. Obwohl die Teilnehmer der vorigen Tour an diesem Tag viele Orkas sehen konnten, zeigte sich uns kein einziger Wal. Dafür wurde einem Großteil der Teilnehmer schlecht, als sich weiter draußen auf dem Meer das Wetter änderte und es stürmte. Wir blieben glücklicherweise verschont.

Nach der Whalewatching-Tour ging es dann weiter Richtung Westen. Zuerst an einen Strand nahe dem Dorf Hellissandur. Und von dort, schon im Abendlicht, nach Djúpalónssandur. Der Strand liegt in einer wunderschönen Bucht. Die nächste Unterkunft hatten wir auch nicht im Voraus gebucht und es stellte sich als schwierig heraus, abends im Winter noch etwas zu finden. Es wurde immer dunkler und ein Schneetreiben begann, weshalb die Suche immer ungemütlicher wurde. Wir fanden schließlich eine für unsere Verhältnisse recht teure Herberge, unweit der Straße.

Tag 3

Super Wetter! Ok, sehr windig, aber solange es nicht regnet, gilt das in Island als sehr gutes Wetter. Wir nutzten das, um ins Dörfchen Arnarstapi und noch einmal zurück zum Djúpalónssandur zu fahren und diesmal auch den vereisten Weg hinunter zum Strand zu gehen.

Am Strand von Djúpalónssandur liegen noch die Trümmer des Fischtrawlers Epine GY7, der dort im März 1948 strandete. Rettungsmannschaften aus der Umgebung gelang es unter schweren Bedingungen, fünf der 19 Besatzungsmitglieder zu retten. Der schneebedeckte Strand glitzerte in der Sonne und die Flut rollte gewaltig zurück an Land. Doch irgendwann mussten wir weiter und suchten dann noch einen natürlichen Hot Pot, den Landbrotalaug, auf. Den hatte Jana vom Blog Sonne & Wolken beschrieben. Im Winter ist natürlich auch der Hot Pot nicht mehr so warm, sodass wir bei lauwarmen Wasser und starkem kalten Wind auf ein Bad verzichteten und einfach die Landschaft genossen. Dann ging es zurück nach Reykjavik.

Inspiration für die Tour fanden wir auch bei Moose around the World in ihrem Artikel „10 Tipps für die Halbinsel Snæfellsnes„.

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3 Kommentare

  1. Schöne Eindrücke aus Island. Die Snæfellsness ist immer wieder ein Besuch wert.

    Mir hat es vor allem das Hostel in Stykkishólmur angetan. Der Besitzer ist sehr nett und in der Nebensaison ist fast nichts los.

    Viele Grüße
    Christian

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