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National Football Museum in Manchester

National Football Museum Manchester Eingang

„There has always been an innate human desire to kick a ball.“ Anon.

Ach ja, Fußball du schönes Laster. Nicht viele Städte können Manchester das Wasser reichen, was Fußballgeschichte und -atmosphäre angeht. Nicht nur die zwei großen Clubs United und City sind hier beheimatet, auch das National Football Museum verdeutlicht den Status der Stadt Manchester im (englischen) Fußball. Wer sich auch nur etwas dafür interessiert, dem sei ein Besuch hiermit ans Herz gelegt.

Im Inneren des zentral gelegenen Museums gibt es sowohl Material für Traditionalisten als auch für Freunde des aktuellen Fußballs. Vorab sei der kostenfreie Eintritt gelobt – wer mag darf aber gerne eine kleine Spende da lassen und dafür auch Fotos mit Pokalen machen. Ansonsten findet man eine äußerst umfangreiche Sammlung von Klamotten bis Trikots von den Anfängen des Fußballs bis heute und ist dann doch erstaunt mit welch mittelalterlich anmutenden Oberteilen im 19. Jahrhundert gespielt wurde. Neben der englischen Liga ist aber auch der internationale Fußball sehr gut vertreten, man kann hier eigentlich zu jedem fußballerischen Großereignis und vielen legendären Spielen etwas finden. Besonders charmant dabei: Die Zitate aus gar nicht so extrem langer Vorzeit, die aufzeigen, welche Entwicklung und Professionalisierung dieser Sport genommen hat. Etwa von Spielern die erzählen, dass eigentlich immer und überall geraucht wurde oder auch der nicht zu geringe Alkoholkonsum in den Profi-Mannschafen.

Man darf auch selbst aktiv werden an verschiedenen Installationen – mal durch eine Kopfball-Maschine, die (vorteilhaft oder nicht) dabei gleich ein Foto vom eigenen blöden Gesichtsausdruck während eines Kopfballs aufnimmt. Oder ein Elfmeterschießen gegen einen computergesteuerten Torwart, bei dem Geschwindigkeit und Präzision des Schusses gemessen werden.  Gespielt werden darf auch noch und zwar von ganz alt bis ganz modern. Manch abenteuerlich aussehende Automaten befinden sich in der Sammlung, die zum Großteil auch noch benutzt werden können. Im letzten Stockwerk befindet sich dann noch eine Videospiel-Sammlung, bei der auch eine äußerst spannende Entwicklung der allerersten Versuche von Videospielen zu sehen ist: Ein Pelé-Spiel, bei dem nicht viel mehr als pixlelige Figuren von oben zu sehen sind, Klassiker wie das von Gameboys und NES bekannte Nintendo World Cup, – das alles und noch viel, viel mehr kann gespielt werden – und die aktuelle Fifa-Reihe.

Das National Football Museum bietet einen kurzweiligen Besuch und braucht mit einer Besuchsdauer von anderthalb bis zwei Stunden auch nicht den ganzen Tag Zeit, insofern auf jeden Fall den Ausflug wert.

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