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Liebster-Award! Unsere Antworten und Fragen…

Wir bedanken uns recht herzlich für die Nominierungen zum Liebster-Award. Leider haben wir durch unsere lange Antwortzeit insgesamt drei Nominierungen auf uns gezogen, bevor wir mit der Beantwortung der Fragen der ersten fertig waren. Wir haben uns nun dazu entschieden, die ersten beiden zu kombinieren und die Fragen von fernwehyvi später zu beantworten. Vielen herzlichen Dank an bilderbummler.de, rutisreisen.de und fernwehyvi.de!

Nun aber auf zu den Fragen:
Was sind Deine Reiseziele 2015?

Wenn wir das schon wüssten… Wie so oft ist völlig unklar, was in den nächsten Monaten passiert. Im Raum steht eine Reise nach Schweden mit Freunden inklusive einer eigenen Hütte. Da müssen wir aber noch schauen, ob wir zeitlich zueinander finden. Auch ein kurzer Abstecher nach Breslau könnte drin sein, um dort einen Freund zu besuchen. Ansonsten steht seit längerem Georgien auf der Liste, mal schauen, wohin es uns am Ende verschlägt. Wir waren in diesem Jahr schon kurz in Island unterwegs.

In welchem Land fandest du das Essen am besten? / Welchem Gericht oder welcher Speise bist du auf deinen Reisen verfallen?

Schwierig zu beantworten, weil wir oft mit einem schmalen Geldbeutel unterwegs waren und daher auch bei der Auswahl unserer gastronomischen Möglichkeiten eingegrenzt waren. In China gab es spannendes Essen (und nein, wir haben keine Insekten gegessen, auch wenn das durchaus kein Problem gewesen wäre), Bulgarien hatte ein fantastisch deftiges Essen – und auch in Italien haben wir im Rahmen der eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten hervorragend gegessen.

In meinem Blog schreibe ich gerne über Fails auf Reisen (Missgeschicke, Krankheiten, Dummheiten, Fehler, unangenehme Erlebnisse, etc.). Kannst du von einem Deiner Reisefails berichten?

Erst einmal finden wir es unglaublich, wie viel tatsächlich am Ende immer gut läuft. Sei es, dass wir mit einem Mongolen mit mäßigen Englischkenntnissen drei Mails über eine Tour austauschen und er uns tatsächlich pünktlich vier Wochen später irgendwo in Ulan Bator trifft. Oder dass wir vor der Interrail-Tour in ganz Europa Zugreisen planen und am Ende alles genau so passt.

Aber natürlich haben wie bei unseren Reisen auch so ein paar Fail-Klassiker, die uns anscheinend für immer verfolgen werden. Wir sind des Öfteren völlig ohne Planung unterwegs, wann und wo wir die Nacht verbringen möchten. Wir nehmen uns dann vor, dort zu bleiben, wo es uns gefällt – wenn man mit Auto und Zelt unterwegs ist, dann muss man eine passende Stelle finden und das ist nicht immer einfach. Die Alternative ist dann ein Campingplatz und notfalls ein Hostel. Es ist überraschend, wie oft wir noch 1-3 Stunden nach einem anstrengenden Tag mit riesigem Hunger und entsprechend nicht bester Laune verzweifelt gesucht haben. Lerneffekte sind nicht erkennbar. Seit einiger Zeit scheint uns das nicht mehr zu reichen und wir kombinieren es mit leeren Benzintanks – wir sind bereits in Norwegen auf den allerallerletzten Tropfen noch an eine Tankstelle gekommen, indem wir uns bergab nur noch haben rollen lassen und auch in Island kamen wir in Probleme, als die planmäßige Tankstelle einfach kein Diesel mehr hatte und die nächste Tankmöglichkeit rund anderthalb Stunden entfernt lag. Am Ende ging (bisher) aber noch immer alles gut.

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Ein schöner Platz, genau unter der Laterne

Ein anderes Mal haben wir uns auf einem Campingplatz eine Stelle für unser Zelt gesucht und da war eigentlich ein toller Platz, in Sichtweite zum See, auf schön ebenem und mit saftigem Gras bewachsenen Boden. Merkwürdigerweise war dieser Platz halt aber noch frei und dann haben wir uns den natürlich geschnappt und dachten dabei noch: „Diese Pappnasen, wieso stellt sich hier keiner hin?“ Als es dunkel wurde, stellte sich heraus, dass wir direkt unter dem Flutlicht zelteten, das den gesamten Zeltplatz mit nächtlicher Beleuchtung versorgte. In unserem Zelt war es taghell. Umziehen möchtest du dann natürlich trotzdem nicht mehr, so hatten wir eine helle Nacht – und sicherlich die Häme anderer Camper auf unserer Seite.

Von welchem Reiseziel träumst Du? / Was ist dein großer Reisetraum?

Steffi: Ich würde unheimlich gern nach Mexiko und mir die Maya-Pyramiden dort ansehen und eine Reise durch Südamerika steht auch ganz weit oben auf meiner Liste.

Roland: Eigentlich müsste ich jetzt Österreich sagen, da will ich schon seit Jahren mal ganz entspannt hin und Steffi verhindert das erfolgreich mit dem Argument, das können wir uns noch angucken, wenn wir alt sind. Aber natürlich gibt es auch noch etwas abenteuerlichere Ziele: Grönland, Myanmar, Vietnam, Laos. Aber auch Steffis Maya-Wünsche sind spannend.

Kannst du ein Reisefoto posten, dass Du ganz besonders toll findest?

Färöer InselnHier von den Färöern, es war ein wunderschöner Tag mit totaler Abgeschiedenheit und Idylle.

Welches Lied hörst Du immer wieder, wenn Du unterwegs bist?

Wir hören ziemlich oft Johnny Cash, besonders in Island, aber ein bestimmtes Lied haben wir nicht.

Für welche Sportart begeisterst Du Dich?

Wir sind beide Fußballfans, Steffi spielt in einem Team in Berlin und wir sehen uns sonst gern Spiele an, im Stadion und vor dem Fernseher.

Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, wohin würdest Du reisen und warum?

Steffi: Ich würde gern ins Mittelalter reisen und zwar in meiner Heimatstadt Rostock. Ich hab mir schon als Kind oft vorgestellt, wie die Stadt wohl zur Hansezeit ausgesehen haben mag, der große Hafen und die vornehmen Kaufmannshäuser, es muss sehr spannend gewesen sein.

Roland: Das ist schwierig, weil wir dazu neigen, vieles sehr romantisch und unrealistisch zu betrachten. Aber jetzt mal angenommen, das was man sich so vorstellt würde stimmen, dann würde ich mich für das antike Griechenland zu seiner Blütezeit entscheiden, eine faszinierende Hochkultur.

Was ist Dein Lieblingsgetränk?

Steffi: Earl Gray

Roland: Berliner Kindl

Welches Reiseziel empfiehlst Du besonders? / Was ist dein absolutes Lieblingsland und warum?

Steffi: ISLAND! Ist landschaftlich das schönste Land in dem ich bis jetzt gewesen bin. Ich liebe die Einsamkeit dort und manchmal sogar den Wind.

Roland: Kann ich mich ohne Zögern anschließen.

Was nervt dich an anderen Touristen?

Steffi: Ich bin gerade in Island und sogar im Winter nimmt der Tourismus deutlich zu. Am anstrengendsten ist es, wenn man auf der Haupteinkaufstraße noch schnell in einen Laden muss und im Schlängellauf um die Touristen herumlaufen muss, die überall auf dem Bürgersteig stehen bleiben. Aber ich glaube, dass ich das als Tourist woanders wohl auch mache.

Roland: Touristen sind einfach furchtbar und das Schlimmste ist, dass man selbst dazu gehört. Mich nerven aber vor allem die einfallenden Heerscharen hier in Berlin.

Was war der für dich tollste Ort an dem du bislang übernachtet hast und wie?

Steffi: In sehr guter Erinnerung geblieben ist mir meine erste Nacht unter freiem Himmel, damals war ich war mit meiner Pfadfindergruppe unterwegs. Wir übernachteten auf einem Feld im Thüringer Wald, zwischen den Heuballen. Man konnte die Sterne sehen.

Roland: Irgendwo mitten in den finnischen Wäldern in völliger Abgeschiedenheit in unserem Zelt, das war wirklich schön.

Dein schönstes Reise-Kindheitserlebnis?

Steffi: In meiner Kindheit sind wir meistens nach Dänemark in den Urlaub gefahren, weil es so nah war. Dort haben wir meistens ein Ferienhaus gemietet. Einmal waren auch meine Großeltern mit und mein Opa und ich haben am Meer einen Seestern gefunden. Ich erinnere mich gern an diese Urlaube in Dänemark.

Roland: Ich war mit 11 in den USA, das zähle ich jetzt einfach mal dazu. Das war wirklich beeindruckend, alles war so groß, die Städte, die Autos, die Freizeitparks, die Getränke, einfach alles.

Was war deine bislang längste Tour und wie lange warst du unterwegs?

Steffi: Meine längste Tour war bis jetzt immer drei Wochen, auch wenn ich schon viel länger im Ausland war, bin ich glaube ich noch nicht länger als drei Wochen am Stück umhergereist, obwohl ich das gern tun würde. Diese Drei-Wochen-Reisen haben uns bis jetzt per Interrail durch halb Europa geführt, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking, von Berlin zum Nordkap und zurück. Zudem bin ich auch schon für jeweils drei Wochen durch Spanien, Frankreich, Schottland und Schweden gereist.

Roland: Vier Wochen USA, ansonsten die von Steffi beschriebenen Touren – da können drei Wochen aber auch ganz schön kräftezehrend sein, wenn man nie rastet.

Was war das Überflüssigste, das du bislang mal mit auf Reisen genommen hast?

Steffi: Ich nehme immer meine ziemlich großen Kopfhörer mit ohne sie dann auch nur einmal aufzusetzen…

Roland: Lange Hosen im Sommer in Südeuropa.

Dein ultimativer Fototip

im Auditorium

Im Auditorium in Buzludzha

Buzludzha in Bulgarien, ein Paradies für Urban Explorer, die sich gerne in verfallenen Gebäuden austoben.

Gibt es eine Reise oder einen Urlaub den du dir im Nachhinein lieber gespart hättest?

Nein, bis jetzt haben wir alle unsere Reisen genossen und selbst wenn mal nicht alles glatt läuft, hat man hinterher ja auch was zu erzählen.

Welcher Typ bist du:
a. Der Ich-schmeiße-meinen-Job-und-reise-durch-die-Welt-Typ
b. Der Ich-beantrage-ein-Sabbatjahr-Typ
c. Der Mir-genügen-6-Wochen-Urlaub-pro-Jahr-Typ

Steffi: Ich bin a – bloß ohne Job…

Roland: Ich bin b, das habe ich zwar noch nicht gemacht, aber kann es mir sehr gut vorstellen – bis dahin müssen die paar Wochen im Jahr genügen.

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Und hier kommen unsere neuen Fragen, wir nominieren:

Michael und Susanne von emmenreiter

Steven von Funkloch

Jan und Geertje von Nordicfamily

Jutta von 6 Grad Ost

Ute von brave bird:

1. Was war dein bislang schönstes Reiseziel?

2. Bist du auf Reisen lieber entspannt an einem Ort oder fährst lieber herum?

3. Wo mochtest du die Menschen bisher am liebsten?

4. Dein Geheimtipp für andere Reisende?

5. Und umgedreht: Dein Tipp, was man lieber sein lassen sollte?

6. Wir wiederholen die Frage gern, weil sie so schön war: Deine größten Fails (Missgeschicke, Krankheiten, Dummheiten, Fehler, unangenehme Erlebnisse, etc.) auf Reisen?

7. Wenn du noch einen letzten Urlaub hättest, wo würde es hingehen?

8. Welche anderen Reisenden haben dich unterwegs besonders beeindruckt?

9. Lieber heiß / kalt oder ist das völlig egal?

10. Hat es dir ein Kontinent besonders angetan?

11. Was sollte man auf Reisen immer dabei haben?

Liebster Award, die Regeln:

  • Erwähne die Person, die dich nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere neue Blogger für den Liebster Award.
  • Überlege dir 11 Fragen für die nominierten Blogger.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung.

5 Kommentare

  1. Tolle und sehr interessante Antworten! Vielen Dank fürs Mitmachen. Ich find das Titelbild zu Beitrag ziemlich klasse! Es zeigt, dass schöne Fotos nicht immer nur bei perfektem Wetter entstehen müssen 🙂

  2. Das Warten hat sich gelohnt. Es macht viel Spaß, eure Antworten zu lesen.
    Danke & Schöne Grüße
    Ruti

  3. Hey Ihr!!! Wie cool Story mit dem Zeltplatzsuchen ist… Das geht uns nämlich jedes Mal genauso! :))) wir fahren einfach immer so lange bis wir müde oder hungrig oder beides zusammen sind- und dann erst fangen wir an zu suchen… Und wir lernen es auch einfach nicht. 😉 Island steht auch noch ganz oben auf unserer ToDo Liste. Wenn es soweit ist, wissen wir ja dann wo wir gute Tipps herbekommen, super! Lieben Dank auf jeden Fall fürs Mitmachen, klasse! LG

  4. Hallo Ihr Zwei, danke für die Nominierung 🙂 Macht Spaß (sofern man nicht öfter nominiert wird). Wir haben Eure Fragen soeben auf unserem Blog beantwortet…
    Lieben Gruß und noch viele, viele schöne Reisen!

  5. Pingback: "Liebster Award" | RutisReisen

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