Bulgarien, Sofia
Schreibe einen Kommentar

Alles Gold, was glänzt: Alexander-Newski-Kathedrale

Wenn man durch die bulgarische Hauptstadt Sofia schlendert, kommt man um ein Gebäude einfach nicht herum: Nicht nur weil sie am zentralen Platz liegt, ist die Alexander-Newski-Kathedrale ein ständiger Hingucker, wir haben auf unseren Wegen immer wieder zu ihr gefunden. Die nach dem russischen Nationalheiligen benannte Kathedrale sieht einfach fantastisch aus und so ganz anders als die allermeisten Kirchen, die wir gesehen haben.

Kleiner Ausflug ins Hintergrundwissen: Die Bulgaren bauten die Kathedrale als Dank für die Befreiung von der rund 500-jährigen türkischen Fremdherrschaft durch den russischen Imperator Alexander II. Das war 1878, das Gebäude ist also vergleichsweise jung, sie wurde erst 1912 eröffnet.Alexander-Newski-Kathedrale

Alexander-Newski-Kathedrale

Der prächtige bulgarisch-orthodoxe Bau wurde übrigens vom gleichen Architekten entworfen, der auch das weltberühmte GUM in Moskau verantwortet. Man sollte sich die Alexander-Newski-Kathedrale auf jeden Fall auch von innen anschauen. Hier wird man vor lauter Prunk und – ja, man muss es sagen – Kitsch nahezu erschlagen Aber so sind nun einmal die orthodoxen Gotteshäuser und die bulgarisch-orthodoxe Kirche ist da keine Ausnahme. Hier wird man nichts Zurückhaltendes finden, das an puristisch eingerichtete evangelische Kirchen erinnert, hier ist alles Gold was glänzt!

Natürlich kann man auch unzählige Ikonen und Maria-Statuen erwerben – muss man aber nicht. Lieber genießt man den Anblick dieser wunderschönen Kathedrale immer mal wieder bei verschiedenem Licht bei seinen Runden durch Sofia.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.